Nur für Privatversicherte und Selbstzahler


1.   Psychoanalyse und Psychotherapie bei seelisch und psychosomatisch bedingten
      Störungen und in biographischen Krisensituationen

2.   Stressbewältigungstraining, Hilfe bei der Verarbeitung von akuten
      Belastungsreaktionen, Burn-out-Zuständen und Trauma-Folgen

3.   Psychotherapie von Altersdepressionen und psychischen Störungen im
      höheren Lebensalter

4.   Begleitende Psychotherapie bei chronischen körperlichen Erkrankungen (wie
      z.B. Tinnitus, Krebs, Autoimmun-Krankheiten) sowie nach eingreifenden
      Operationen (z.B. Bypass-Op.), im PDF-Anhang an Beispielen von Krebs und
      Tinnitus dargestellt

      Krebs:
"Begleitende Klangtherapie bei körperlichen Erkrankungen am Beispiel
                  von Krebs" Vortrag in der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin,
                  Masurenallee am 12.2.2007

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                  Eine weitere Darstellung des Themas erschien in Heft 3/2008 des
                  Krebspatienten-Magazins Signal (Karl F. Haug Verlag) unter dem Titel: "Die Seele
                  des Körpers wecken", begleitende Klangtherapie bei Krebs.


      Tinnitus: "Klänge, Psychotherapie und Tinnitus"
                     Erschienen in: Tinnitus Forum 2007, 1, 35
                     (Zeitschrift der Deutschen Tinnitus-Liga e.V.)

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5.   Paar-, Familien- und Erziehungsberatung

6.   Supervision für Psychotherapeuten, Lehrer und Angehörige Helfender Berufe.

7.   Hypnose, Hypno-, Wachtraum- und imaginative Körperpsychotherapie


Ich beziehe vielfach verschiedene Wachtraum-Techniken in Psychoanalysen und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien mit ein. Falls dies erwünscht und therapeutisch sinnvoll ist, kann dadurch vielfach eine Verstärkung des Gefühls-Anteils, eine Intensivierung der inneren Wandlungs- und Veränderungs-Prozesse der Patienten erreicht werden und damit eine Erweiterung des psychoanalytischen Behandlungs-Repertoires. Einzelheiten dazu finden sich in der Niederschrift meines Vortrags vom 29.10.2004 mit dem Thema: "Die heilsame Kraft innerer Bilder und ihre Verwendung in der Psychotherapie".
      

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8.   Klangtherapie

Die Möglichkeiten und Wirkfaktoren der von mir praktizierten Klangtherapie sind im PDF-Anhang dargestellt.

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Foto Klangliege: Cordia Schlegelmilch

Die Klangliege ist eine Monochord-Variante mit 2 x 28 Saiten auf der Unterseite des Resonanzkörpers, jeweils auf einen Grundton gestimmt. Sie erzeugen, von dem seitlich sitzenden Therapeuten mit den Fingerkuppen bestrichen, einen kontinuierlichen, obertonreichen, beruhigenden Klang. Dieser wird wie bei dem Aufliege-Monochord und der Klangwiege (s. unten) nicht nur gehört, sondern auch direkt gespürt. Man kann hier wie dort von einem "Hören mit dem ganzen Körper" sprechen, welches in der Regel schon nach wenigen Minuten zu einem tiefen Entspannungszustand mit positiven psychosomatischen Wechselwirkungen führt. Die Klangliege kommt, ähnlich wie die beiden nachfolgenden Monochorde, bei vielfältigen psychosomatischen Störungen und psychischen Verstimmungen zum Einsatz.

Die Körpertambura, gleichfalls eine Monochord-Variante, wurde von dem Berliner Instrumentenbauer Berhard Deutz entwickelt (www.deutz-klangwerkstatt.de). Der Klang dieses Instruments kann mit den dazugehörenden Vibrationen im Brust- und Bauchbereich besonders intensiv wahrgenommen werden. Wenn keine Abwehr dagegen besteht, ist oft ein geradezu beglückendes Klangerlebnis möglich. Dies kann besonders wichtig sein, wenn aus psychischen Gründen das Körper-Selbstgefühl beeinträchtigt ist oder durch Operationsfolgen (z.B. nach Brustkrebs- oder Bypass-Operationen) und Bestrahlung gestört. Dieses Instrument wirkt teils beruhigend und ausgleichend, durch seine vergleichsweise hohen Frequenzen und den hellen Gesamtklang jedoch auch anregend.

Bei dem unten abgebildeten "Aufliege-Monochord", einer Bass-Variante der Körpertambura, mit 100 gegenüber 70 cm Länge deutlich länger, steht der Aspekt der Beruhigung und Tiefenentspannung ganz im Vordergrund. Während die im Gesamtklang eher helle Körpertambura nur über eine einzige Bass-Saite verfügt, befinden sich auf der Bass-Variante 18 (von insgesamt 28 Saiten) Bass-Saiten. Dadurch ergibt sich ein voluminöser, dunkler Klang mit sehr starken, tief in den Körper hineinwirkenden Vibrationen und positiven psychosomatischen Wirkungen im Bereich der Brust- und Bauchorgane. Die Anwendung dieses Instruments bietet sich besonders dann an, wenn ein Hineingelangen in eine eher tiefe Trance indiziert ist und/oder gewünscht wird und keine Widerstände dagegen bestehen, wie es zum Beispiel bei wesentlichen Ängsten vor einem sich ausgeliefert fühlen der Fall sein kann. Jedoch behält der Klient/Patient auch bei der Anwendung des Bass-Aufliege-Monochords jederzeit die Möglichkeit der Kontrolle über die Situation und kann die Dauer und Intensität der Klangsitzung bestimmen.


9.   Klang-Selbsterfahrung

Unabhängig von Psychotherapien biete ich für "Nicht-Patienten" die Möglichkeit einer Klang-Selbsterfahrung an, einzeln oder in Gruppen. Diese Sitzungen können einmalig oder mehrfach wahrgenommen werden. Zum Einsatz kommen vor allem groߟe chinesische und indonesische Gongs, Klangschalen aus Nepal und sog. Monochorde einschließlich der Klangliege und einer aufgehängten "Klangwiege" (s. Foto). Ich begleite die Gong- und Monochordklänge z.T. mit Obertongesang. Ihre Wirkung wird dadurch sehr verstärkt.

Die Klangwiege ist eine Monochord-Variante mit 72 auf den gleichen Ton gestimmten Saiten an der Unterseite des Klangkörpers. Diese ergeben, sanft angespielt, einen tiefen, wohligen, lebendigen, obertonreichen Klang, der nicht nur gehört, sondern von dem in der "Wiege" Liegenden durch ihre Vibrationen auch bis tief in den Körper hinein gespürt werden kann, ein einzigartiges Erlebnis von Geborgenheit und Sich-aufgehoben-Fühlen. Das wird noch dadurch verstärkt, dass man in der aufgehängten Wiege "schwebt" und leicht seitlich hin und her geschaukelt, "gewiegt" werden kann.

Fotos: Brigitte Fleischbein.

Java-Gong, hergestellt und als "klingendes Bild" künstlerisch gestaltet von Saichu Yohansyah (Gongmalerei.de), mit einem sehr tiefen, warmen, obertonreichen Klang und körperlich deutlich spürbaren Vibrationen. Dadurch können Gefühle von Urvertrauen und im "Einklang-Sein" mit sich und der Welt ausgelöst bzw. verstärkt werden.

In meiner therapeutischen Arbeit hat es sich bewährt, den großen Gong mit 3 anderen Gongs zu kombinieren. Während sich der Klang des leise gespielten großen und des messingfarbenen Gongs links im Bild als eine Art von tiefem Rauschen beschreiben lässt, sind die beiden anderen auf einen klaren, wenn auch wiederum tiefen Ton gestimmt. Zusammen gespielt ergeben die vier Gongs einen außerordentlich vibrationsreichen, dunklen, einhüllenden und Geborgenheit vermittelnden Gesamtklang, dessen Trance fördernder Wirkung sich selbst Menschen, die sich als überwiegend rational empfinden, kaum je entziehen können oder dies auch nicht wollen. Die therapeutische Wirkung der Gongs wird, wie auch bei der Verwendung der Monochorde, durch die Hinzunahme der Stimme des Therapeuten nochmals gesteigert. Dies kann ein Kontakt aufnehmendes oder erhaltendes Sprechen sein, ein improvisiertes Singen eines zum Gesamtklang passenden Tones oder Obertongesang.